Endlich hat das Weltfinale auf dem Taubertal Festival begonnen

Was für ein grandioser Auftakt und einem echten Statement der ersten deutschen Band im Wettbewerb

Endlich hat das Weltfinale auf dem Taubertal Festival begonnen

Emergenza Festival 08/11/2018 CONCERT GIG LIVEMUSIC FESTIVAL Review Taubertal-Festival Bandwettbewerb Newcomercontest Musicreview

Endlich ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr, freuen wir uns das große Emergenza Weltfinale auf dem Taubertal Festival austragen zu dürfen. Wir haben wieder die besten Bands aus allen Emergenza Ländern eingeladen. Sie kommen aus Australien, Kanada, Japan, Südkorea, Spanien, Frankreich, Polen, Deutschland, Italien, Russland, Norwegen, Finnland, Belgien, Dänemark und der Schweiz.

Für alle geht es um den großen Hauptgewinn: Eine gesponserte Europatour. Wir haben eine hochkarätige Jury am Start, die jede Band bewerten wird.

Neben dem Hauptgewinn gibt es auch zahlreiche andere Preise zu gewinnen, sowie Auszeichnungen für den besten Sänger, den besten Gitarristen, Bassisten und Drummer.

Ihr könnt live dabei sein, für die nächsten drei Festivaltage berichten wir vom Geschehen vor Ort. Lest hier von den Auftritten der Bands.

 

COAST DOWN (Deutschland)

Als großer Opener des Festivals gehen Coast Down aus Regensburg an den Start. Sie performen von der ersten Sekunden an astreinen Modern Hardcore.

Die Band weiß ganz genau, dass sich niemand mehr an sie erinnern wird, wenn sie regungslos ihr Set runterspielen, deswegen geben sie Vollgas. Wir müssen sagen, wir haben selten solch eine energiegeladene Performance bei Emergenza gesehen. Jeder von ihnen springt herum, ist in Bewegung und voll in seinem Element. Aber auch das Publikum wird mit einbezogen, aber auf so eine persönliche und echte Weise, dass es fast unmöglich ist zu widerstehen. So kommt es auch, dass wir zu so früher Stunde einen Circlepit bewundern dürfen. Und seien wir mal ehrlich: Wenn du bei dieser Truppe nur herumstehst  … then you're probably dead, dude ;)

Gratulation Jungs ihr habt wirklich eindrucksvoll bewiesen, warum ihr es verdient auf dieser Bühne zu stehen! Wir sind stolz auf euch.



RAIN (Dänemark)

Die Band aus Dänemark bringen jetzt den Sound der Britischen New Wave Szene der 80er auf die Bühne des Taubertal Festivals. Die Band besteht aus einem klassischen 4-Mann-SetUp mit Lead Gitarre, Bass, Drums und Sänger (der außerdem mit seiner Gitarre den Sound komplettiert). Hohes Energielevel, tiefe Klangwelten und nachdenkliche Vocals. Ihr Attitüde und ihre eingängigen Melodien motivieren das Publikum dazu mit zu singen und zu tanzen. Eine großartige und solide Band die exzellente technische Fähigkeiten zu Tage legen und ihre Radiotauglichen Songs präsentierten.



TAM TEPLO (Russland)

liefern uns den rohen Sound einer 4-Mann Band ohne jeglicher Backing Tracks oder ähnlichen Spielereien. Ihre Musik ist eine Mischung aus Indie, Rock und Funk mit einer gehörigen Menge an explosiver Energie und Emotionen. Dies stellt man sofort fest, sobald man Viacheslavs (Vocals) Bühnenpräsenz wahrnimmt; Er steht da wie ein Soldat bereit für den Kampf – seine Energie ist ansteckend, nicht nur für Publikum und Zuhörer sondern auch für seine ganze Band. Ihr müsst diese Band auf jeden Fall einmal live gesehen haben!



BREAK UP LINES (Kanada)

Die kanadische Band rockte die Bühne, wie wenn sie noch nie etwas anderes gemacht hätten. Sie lieferten eine coole, laute und echte Pop-Punk Show. Sie haben wirklich bewiesen, dass sie auf jeder Seite des Ozeans abliefern können. Egal wann, wo und wie. Die Chemie auf und dadurch auch vor der Bühne war ansteckend.

Anmerkung: Die Flugline hat all ihr Gepäck verloren und sie mussten mit geliehenen Instrumenten an den Start gehen. Aber hätte man es nicht gewusst, man hätte es nicht gemerkt.

 

MAGGIE PETKOVIC (Norwegen)

Die britische Punkband Creeper hat gerade ihr Set auf der Sounds for Nature Bühne beendet, da sind die Norweger Maggie Petkovic an der Reihe.

Moderne dancy Pop Tunes direkt aus Oslo auf das Emergenza Weltfinale. Es ist Musik die sehr einfach in jede Radio-Playlist passen würde. Maggie selbst, sieht aus wie eine Künstlerin die bereit ist, die Stadien dieser Welt aus zu verkaufen. Heute schnitten ihre rauchigen Vocals direkt durch die Nacht, sie bewegen sich zwischen Pop und Soul und machen das Zuhören so sehr einfach. Diese Performance hat wirklich gezeigt, welches Potential in dieser Band steckt.

 

MASSFACE (Russland)

Und es ist Zeit für die zweite russische Band. Massface aus St. Petersburg präsentieren einen unglaublich starken Live-Sound und sobald die Band die Bühne betritt liefern sie ab.

Bei diesem Talent ist es wirklich eine Schande, dass ihr Set nur 30 Minuten geht. Mit einer interessanten Stilmischung im Bereich Nu-Metal präsentiert vor allem auch der Sänger Oleg seine unglaubliche Bandbreite, die von wirklich starken Clean-Vocals bis zu tiefen Growls geht.

Wenn ihre Misson war, das Publikum so gut wie möglich an zu heizen, dann waren sie mehr als erfolgreich.
Wir wollen mehr von ihnen sehen!

 

THAN (Japan)

In einer englischsprachig dominierten Welt, ist es sicher nicht einfach diese Sprachbarriere zu brechen. Aber Than haben heute bewiesen, dass es sehr gut machbar ist! Die Japaner transportierten eine Leichtigkeit, einen Flow und eine Leidenschaft, die keiner Sprache bedarf. Sehr speziell, sehr besonders und sehr sehens- & hörenswert. Möglich, dass es die exotische Sprache ist (zumindest für die meisten Hörer) oder die emotionale Tanzperformance. Egal wie, der Auftritt des Quartetts war sicher einer der Einprägsamsten des ganzen Tages.

Eine Musikgenre zu finden, das beschreibt, was Than da ablieferten, ist wirklich schwer. Es ist alternativ, wirklich alternativ. Schaut sie euch live an, wenn ihr könnt! Es ist wirklich eine Erfahrung!

 

NERD CONNECTION (Südkorea)

Korea hat so viel mehr zu bieten, als nur K-Pop und Nerd Connection sind gekommen um dies zu beweisen!

Wenn man ihren Stil beschreiben sollte, dann wäre das wohl etwas zwischen Coldplay und Pablo Honeys Radiohead. Sie sind wirklich begabte Songwriter und ihre Melodien sind so eingängig, dass das Publikum ohne Probleme im Chor einsteigt. Sie mögen noch recht jung sein, aber sie wissen schon genau wie es gemacht wird.

Eine wahnsinnig schöne Stimme rundet dieses Wohlfühl-Paket wirklich ab und stellt den perfekten Abschluss des ersten Tages unseres Weltifnales auf dem Taubertal Festival dar.

 

Wir freuen uns schon auf Tag2 und damit auch auf unseren zwei weiteren deutschen Bands, Art in Crime (17:00 Uhr) und Petty Things (23:35 Uhr).

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