Erstes Konzert in München

Die Saison 2019/20 geht endlich los!

Erstes Konzert in München

Emergenza Festival 01/09/2020

Auch 2020 heißt es wieder: Riffs, Rhythmen und jede Menge gute Laune. Das Emergenza geht in die nächste Runde und jede Menge heiße Acts warten darauf, entdeckt zu werden. Den Anfang machten dieses Jahr Kung Fu Garage, Yage, As It Rains, Basement 79 und Mad River - eine gute Mischung, die jedem etwas bietet!


Kung Fu Garage: Mit coolen Grooves und einer gehörigen Portion Rock 'n' Roll-Attitüde eröffneten Kung Fu Garage einen durchweg gelungenen Konzertabend. Während es draußen vor allem aufgrund des aufkommenden Regens immer ungemütlicher wurde, sorgte das Quartett drinnen für eine wohlig-rockige Atmosphäre, der sich der Großteil der Zuschauer mit Sicherheit gerne noch länger hingegeben hätte. Dass man es als erste Band bei einem solchen Contest nicht immer leicht hat, li uießen sich Kung Fu Garage keineswegs anmerken. Die vier Rockenthusiasten spielten sich durch einen bunten Mix aus fetzigen Riffs und smoothen Melodien und punkteten vor all in Sachen Professionalität - chapeau!

 

Yage: Wer etwas in der Welt herumgekommen ist, der weiß, dass sich bei Yage eigentlich um ein südamerikanisches Teegetränk handelt, dem eine halluzinogene Wirkung nachgesagt wird. Angesichts des packend-psychedelischen Sounds, mit dem das Trio an diesem Abend aufwartete, scheint der Bandname kein Zufall. Die drei Ausnahmemusiker punkteten mit einem außerordentlich hohen Maß an Vielseitigkeit und spielten sich und das Publikum nach nur wenigen Minuten in einen wahrhaften Rausch. Dass Yage definitiv kein 08/15-Act ist, dürfte aufgrund dieser Leistung wohl außer Frage stehen.

 

As It Rains: Keine Frage, As It Rains haben definitiv das Potential, ganz groß rauszukommen. Die fünf Nachwuchstalente aus Unterföhring überzeugten nicht nur dank ihres modern-melodischen Metal-Sound und dem auffällig vielseitigen Gesang, sondern hatten auch eine ganz Schar lautstarker Fans, die der Band bereits vor Beginn ihres halbstündigen Sets zujubelten. So war es wenig verwunderlich, dass der Genrenachwuchs von Beginn an nur so vor Selbstbewusstsein strotzte und neben fetzigen Riffs und jeder Menge Emotion auch für klare Ansagen sorgte: Moshpits, Wall of Death & Co. - kein Problem für As It Rains!

 

Basement 79: Basenent 79 punkteten an diesen Abend nicht nur mit ihrem packenden Brassrock-Sound in Sachen Vielseitigkeit. Auch die logistische Hürde, gleich acht Musiker auf der doch recht überschaubaren Bühne des Backstage Clubs unterzubringen, meisterte der Münchner Musikernachwuchs problemlos. So stand einer halbstündigen Gute-Laune-Party mit heißen Rhythmen und jeder Menge Herzblut nichts im Weg. Das Publikum konnte die achtköpfige Kapelle vor allem dank der perfekt aufeinander abgestimmten Instrumentalfraktion überzeugen, die neben Gitarre, Bass & Co. dank des groovigen Blechbläsersounds besonders gefiel. Da wunderte es niemanden, dass Basement 79 mit lautem Jubel von der Bühne verabschiedet wurden.

 

Mad River: Fünf Jungs, ein Traum: Mad River wollten an diesem Abend so richtig durchstarten und den Grundstein für den nächsten Schritt in ihrer noch sehr jungen Karriere legen. Dass das Post-Hardcore-Quintett einiges auf dem Kasten hat, stellten die fünf äußerst sympathischen Musiker auch direkt von Beginn an unter Beweis. Mit ihrem mal durch und durch harten, mal mitreißend-melodischen Sound wussten die Jungs nicht nur zu überzeugen, sondern bewiesen ein ums andere Mal auch, dass Genrefans die Band unbedingt auf dem Schirm haben sollten. Wer nach so kurzer Zeit dermaßen zu beeindrucken weiß, dem könnte womöglich auch der ganz große Wunsch gelingen. Mad River und der Griff nach den Sternen - an diesem Abend war der Erfolg zum Greifen nah!

 

Was für eine Show! Am Ende war es nicht nur sehr knapp, sondern auch unglaublich schwierig, sich zu entscheiden, denn jeder der fünf Acts könnte auf seine ganz eigene Art und Weise überzeugen. Besten Dank an dieser Stelle an alle Künstlerinnen und Künstler für knapp zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Auch wenn an diesem Abend nur drei Bands das Rennen machen konnten (Basement 79, As It Rains, Yage), performancetechnisch gab es keine Verlierer. 2020 startet gut und macht Lust auf mehr. Wie gut, dass wir noch einige Runden vor uns haben.

Danke wie immer an alle unseren Partners: FIRESTONE, Marshall, PDP, Paiste, K&M, Steinberg, Musikmesse, SpinnUP, Monster Merch, Hieber Lindberg.

 

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